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Gandayo

Projekt zum Thema Recruiting unserer Praktikanten

Vor 20 Jahren hieß Recruiting noch Personalwirtschaft, Bewerber um Ausbildungsplätze waren in ausreichender Zahl vorhanden und eine Menge qualifizierter Arbeitnehmer bewarb sich bei den Unternehmen.  

Heutzutage wird Personalwirtschaft laut Gründerlexikon (https://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/recruiting) um “den Einsatz elektronischer Medien ergänzt”, potentielle Mitarbeiter machen sich rar und Unternehmen müssen sich bei ihnen bewerben. 

Sehr deutlich wird dies beim Thema Ausbildung:  

Die Auszubildenden von heute sind die Facharbeitskräfte von morgen. Es ist also für die meisten Unternehmen von besonderer Wichtigkeit auszubilden, um qualifizierten Nachwuchs für die Zukunft zu sichern. Die Verantwortung, sich zu bewerben, liegt also nicht wie vor 20 Jahren bei Schulabgängern, sondern bei den Unternehmen selbst. Ja sie haben richtig gelesen: die Unternehmen müssen den Schulabgängern ihre Ausbildungsplätze schmackhaft machen.  

Dieser Umstand lässt sich auf das Prinzip der Preisbildung zurückführen. Je kleiner das Angebot an Schulabgängern, die bereit sind eine Ausbildung zu beginnen und je größer die Nachfrage nach Auszubildenden ist, desto höher ist der Preis den Unternehmen für die Auszubildenden zahlen müssen. Bei dem Preis handelt es sich zum einen um das Gehalt für die Auszubildenden und zum anderen um attraktive Angebote wie zum Beispiel einem Diensthandy oder einem Firmenwagen.  

Nun haben Unternehmen zwei Möglichkeiten Auszubildende zu rekrutieren. Auf der einen Seite können sie den Auszubildenden attraktive Angebote bieten, diese kosten allerdings meistens viel Geld und die Konkurrenz zwischen den Unternehmen ist nicht beendet. Die andere Möglichkeit ist, den „Preis“ zu senken und das erreicht man nur, indem man mehr Schulabgänger für eine Ausbildung begeistert.  

Dies werden die Unternehmen nur erreichen, wenn sie hierfür die Medien dieser Zielgruppe nutzen, also Instagram und Snapchat und nicht Facebook oder die Zeitung. Und je früher ein Unternehmen damit anfängt, desto früher wird es die Früchte dieser lohnenden Investition ernten können.  

 

“Keine Ahnung!”

Die meisten Schulabgänger wissen nach ihrem Haupt-, Realschulabschluss oder Abitur nicht, welchen Berufsweg sie wählen sollen.  

Die Probleme eines Schulabgängers: Die 5 “Keine Ahnungs”: 

  • Keine Ahnung, warum sie überhaupt einen Beruf ergreifen sollen  
  • Keine Ahnung, welcher Ausbildungsweg, welche Vorteile birgt  
  • Keine Ahnung, welchen Ausbildungsweg sie wählen sollen  
  • Keine Ahnung von Abläufen in der Berufs- und Arbeitswelt 
  • Keine Ahnung, welche Berufsfelder oder Ausbildungsarten zu ihren Interessen passen  

Da meistens nach dem Schulabschluss wenig Licht in diesen Dschungel aus „Keine Ahnung“-Antworten dringt, hängen junge Menschen mit Haupt- oder Realschulabschluss noch weitere Jahre Schule an, nur um sich danach doch wieder nach Ausbildungsplätzen umzusehen. Diese Schüler gilt es aufzuklären und abzufangen. Hier gilt es Recruiting zu betreiben. 

Recruiting ist ein Teilbereich der Human-Resources und beschreibt im Business-Kontext den Prozess der Personalbeschaffung, vermehrt unter Einsatz elektronischer Medien. Das Recruiting dient dazu, den Personalbedarf eines Unternehmens zu decken. Eine große Herausforderung stellt dabei der Fachkräftemangel dar. 

Arbeitnehmer anzuwerben wird zunehmend schwierig. Die Konkurrenz der Unternehmen um Fachkräfte nimmt zu und auf Facebook kann man Jobanzeigen veröffentlichen. Chance oder Problem? Wir sagen: Chance neue Wege zu gehen.  

Ein Beispiel gefällig? 

Stellen Sie sich ihr Unternehmen als Bus und die Arbeitnehmer als Fahrgäste vor. 

Würden sie mit diesem Bus zu den wichtigen Haltestellen fahren? Klar! Unterschiedliche Arbeitnehmer erfordern unterschiedliche Kommunikationskanäle, um erreicht zu werden. Denn nur an den richtigen Haltestellen findet man Fahrgäste.  

Begreifen sie Recruiting als Chance und gehen sie mit uns neue Wege, um potentielle Mitarbeiter für ihr Unternehmen zu finden.  

Würden sie diesen Bus ansprechend gestalten? Natürlich. Die Gestaltung des Busses ist ihre Website. Würden sie in einen Bus mit Jobanzeigen aus der Zeitung einsteigen? Nein! Denn einen guten Bus muss man ansprechend vermarkten! 

Ihre Website ist die Grundlage ihres erfolgreichen Online-Auftritts, durch Verlinkung mit Instagram und Facebook erhöhen sie ihre mediale Präsenz. Überzeugen sie ihre Kunden mit überzeugenden Stellenangeboten.  

 

Von Moritz Drescher